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Verwaltungsgebäude




Das neue Verwaltungsgebäude des ZMS stellt sich als „gebaute Landschaft“ aus Beton, Holz und Glas dar. Die Planungsaufgabe für die über 800 Architektinnen und Architekten aus ganz Europa, die sich um den Neubau des ZMS-Verwaltungsgebäudes beworben haben, bestand nämlich neben der Neuordnung des Geländes und dem Bau des Verwaltungsgebäudes auch im Ersatz eines alten Lärmschutzwalles.

Der Gewinner der europaweiten Ausschreibung, das Stuttgarter Architekturbüro Archimedialab / Bernd Lederle, folgte in seiner Planung der Idee einer „gebauten Landschaft“ und überlagerte den geforderten Lärmschutzwall mit dem Bürogebäude. Ein begehbares Ensemble sollte es sein, das Landschaft, Betriebshof und Gebäude als Einheit zusammenfasst. Deshalb stellt der 450 Meter lange, maximal 13 Meter hohe und bis zu 45 Grad steile Lärmschutzwall auf über 140 Metern gleichzeitig auch das Gebäude dar. Die Überlagerung von Lärmschutzwall und Gebäude macht das gesamte Ensemble auf verschiedenen Ebenen als Landschaft begehbar und erfahrbar.

Neben Büros für die Verwaltung und einem Foyer im unteren Geschoss enthält der Neubau einen Sitzungssaal und ein weiteres Foyer im oberen Geschoss, das auf einer bis zu 20 Meter auskragenden Betonkonstruktion aufliegt. Der neue Sitzungssaal schließt den gesamten Baukörper mit einer doppelt gekrümmten Holzschalenkonstruktion ab. Vom Sitzungssaal aus hat man einen spektakulären Panoramablick über das gesamte Gelände des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf. Der Sitzungssaal wird deshalb regelmäßig neben den Zweckverbandsversammlungen auch für Fach- und Festveranstaltungen genutzt.

Grundriss ZMS Verwaltungsgebäude;

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