Sie sind hier: Startseite > Zweckverband > Geschichte

Geschichte

Umweltminister Alfred Dick begrüßte im August 1982 den ersten Müllzug in Schwandorf.

1979 entschlossen sich die Landkreise Amberg-Sulzbach, Bayreuth, Cham, Kulmbach, Neumarkt i.d.Opf., Neustadt an der Waldnaab, Regensburg, Schwandorf und Straubing-Bogen sowie die kreisfreien Städte Amberg, Bayreuth, Regensburg, Straubing und Weiden i.d.Opf. einen gemeinsamen Zweckverband zur Beseitigung des Restmülls zu gründen und hierfür ein Müllkraftwerk sowie ein Ferntransportsystem zu errichten: es entstand damals der

„Zweckverband Müllkraftwerk Schwandorf”.

Die Gründe für diese Entscheidung waren der Wunsch nach einer zukunftsorientierten, umweltschonenden und gleichzeitig wirtschaftlichen Erfüllung der gesetzlichen Abfallbeseitigungspflicht sowie die Absicht, die dadurch im Müllkraftwerk erzeugte Energie möglichst effizient zu nutzen. Überdies sollte dieses Zusammenwirken von öffentlicher Hand und Wirtschaft die Arbeitsplätze im Nabwerk der Vereinigten Aluminiumwerke AG (VAW) erhalten. Die VAW deckte ihren Energiebedarf bis dahin durch ein eigenes Öl-Kohle-Kraftwerk.

Mit dem Abfallzweckverband Stadt und Landkreis Hof (AZV Hof) und dem Landkreis Tirschenreuth, die erst später dem Zweckverband Müllverwertung Schwandorf beitraten, und seit dem 1. Juli 2006 mit Stadt und Landkreis Landshut sind heute siebzehn Verbandsmitglieder in der Solidargemeinschaft ZMS zusammengeschlossen. Damit umfasst das Entsorgungsgebiet des ZMS rund ein Fünftel der Fläche Bayerns; durch das Müllkraftwerk Schwandorf werden heute rund 1.856.000 Bürgerinnen und Bürger von Restmüll entsorgt. Bereits seit Änderung und Ergänzung des Aufgabenkataloges im Jahr 1990 führt der Verband den Namen „Zweckverband Müllverwertung Schwandorf”.