ZMS hilft bei der Entsorgung

Schwandorf. Wie bereits mehrfach berichtet soll ein Oberpfälzer Unternehmer über 300 Tonnen Müll illegal in das tschechische Jirikov transportiert haben. Dabei handelt es sich um Glasfaser verstärkte Kunststoffe sowie Carbonfaser verstärkte Kunststoffe. Der Freistaat Bayern hat rund 280 Tonnen der Abfälle wieder zur legalen Entsorgung bzw. Wiederaufbereitung- und Verwertung in dem Zwischenlager des Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) auf der Deponie in Hof zwischengelagert. Eine Überprüfung der Abfälle ergab, dass rund 260 Tonnen aus Glasfaser verstärkten Kunststoff im Müllkraftwerk des ZMS thermisch verwertet werden können. Hierbei handelt es sich um geschreddertes Material, dass in kleineren Mengen, dosiert dem Restmüll beigemengt wird. Die Verbrennung des Materials hat weder Auswirkungen auf das Brennverhalten in den Ofenlinien des Müllkraftwerkes noch auf die Emissionswerte. Beauftragt wurde die Aktion durch die Regierung der Oberpfalz.
Die Kosten für die Verbrennung trägt im Wege der Ersatzvornahme zunächst der Freistaat Bayern. Der Transport des Mülls nach Schwandorf soll in der nächsten Woche beginnen.