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Wissen auf hohem Niveau

Schwandorf, den 04. August 2016

Ständige Schulungen des Personals im Müll-kraftwerk Schwandorf/Hervorragender Abschluss

Schwandorf. „Von nichts kommt nichts!“ Dieser Spruch gilt gerade auch für die Qualifikation von Mitarbeitern. Beim Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) hat die Weiterbildung und Qualifikation der Beschäftigten einen sehr hohen Stellenwert. Zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft thermischer Anlagenbetreiber in Bayern (ATAB) und der Kraftwerksschule in Essen wird das Personal des Müllkraftwerkes Schwandorf ständig geschult und aktuellen Bedürfnissen angepasst. Stellvertretender Geschäftsleiter Franz Grabinger und der Technische Leiter des Müllkraftwerkes Konrad Rieger konnten kürzlich an den Leitstandfahrer Andreas Schmid nach erfolgreicher Prüfung an der Kraftwerksschule das entsprechende Zeugnis aushändigen.

Aus der langjährigen Zusammenarbeit der Kraftwerksbetreiber mit der Kraftwerksschule mit Sitz in Essen ist mit einer gelungenen Mischung von Theorie und Praxis der äußerst praxisorientierte Lehrgang „Aufbau und Betrieb von Thermischen Abfallbehandlungsanlagen“ entstanden. „Praktiker schulen und unterrichten Praktiker“ – das ist die Philosophie für diese Kraftwerksschulungen. So finden die Lehrgänge nicht nur in der Kraftwerksschule, sondern auch in den Anlagen vor Ort, in diesem Fall in Ingolstadt und Nürnberg statt.

In den letzten Jahren wurden im Bereich des Schichtpersonals beim Müllkraftwerk Schwandorf die dort als Leitstandfahrer eingesetzten Mitarbeiter ständig fortgebildet. Allesamt mussten sie sich einer abschließenden Prüfung in den Fachgebieten „Aufbau und Betrieb“, „Kraft-Wärme-Kopplung“, „Umweltschutz“ und „Dampferzeugung“ unterziehen. Sie können jetzt die Bezeichnung „Kraftwerker“ führen. Über die sehr guten Ergebnisse in den Fächern „Dampferzeugung“ und „Kraft-Wärme-Kopplung“ hatte sich der stellvertretende Geschäftsleiter Franz Grabinger besonders gefreut, ist doch das Schwandorfer Müllkraftwerk ein wichtiger Energielieferant für Unternehmen und die Städtische Fernwärmeversorgung.

Geschäftsleiter-Stellvertreter Franz Grabinger und Technischer Leiter Konrad Rieger konnten dem Schichtmitarbeiter Andreas Schmid, der kürzlich die Kraftwerker-Ausbildung mit 99 Punkten und dem Prädikat „sehr gut“ abgeschlossen hat, das Abschlusszeugnis überreichen und zu diesem Erfolg gratulieren. Hochqualifiziertes und motiviertes Personal sei – so Grabinger - der Garant für einen verantwortungsvollen Betrieb des Kraftwerkes.

Stellvertretender ZMS-Geschäftsleiter Franz Grabinger (links) und Technischer Leiter Konrad Rieger (rechts) gratulierten dem frisch gebackenen „Kraftwerker“ Andreas Schmid (Mitte).