Ausstellungseröffnung "The Joy of Nature"
Katharina Gierlach präsentiert präsentiert Bilder bei denen das Herz aufgeht / Gelungene Vernissage mit zahlreichen Gästen
Kürzlich wurde im Verwaltungsgebäude des Zweckverbands Müllverwertung Schwandorf (ZMS) die Bilderausstellung „The Joy of Nature“ (Die Freude der Natur) von Katharina Gierlach eröffnet. Verbandsdirektor Thomas Knoll zeigte sich erfreut über die erneut große Resonanz und betonte, dass die Ausstellung ein Ort der Begegnung sei. Etwas wehmütig sprach er über die Zukunft der Ausstellungsreihe. Ob sie in den kommenden Jahren in gleicher Form fortgeführt werden könne, sei ungewiss. Zum einen beginne demnächst die größte Infrastrukturmaßnahme im Müllkraftwerk, zum anderen würden neue Sicherheitsgesetze verabschiedet, die eine stärkere Absicherung des Ausstellungsbereichs nötig machten. Dennoch lud Knoll alle Gäste ein, den Abend in vollen Zügen zu genießen. OB Andreas Feller (CSU) zeigte sich beim Betrachten der farbenfrohen Werke begeistert: „Beim Anblick dieser Bilder geht einem das Herz auf", sagte er. Besonders hob er den markanten Farbauftrag der Künstlerin hervor. „Die Plastizität der Bilder ist beeindruckend – man fühlt sich wie mitten in der Natur.“ Stellvertretender Landrat Richard Tischler (FW) merkte an: „Es ist eine wunderschöne Ausstellung. Diese Kunstwerke muss man auf sich wirken lassen – sie geben einem etwas mit.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Laudatio von Künstlerkollegin Miriam Ferstl, sie betonte die gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und freute sich besonders, über eine Künstlerin sprechen zu dürfen, deren Werke eindrucksvoll zeigten, wie wertvoll Kunst für die Gesellschaft sei. Gerade in Zeiten, in denen an Kunst gespart werde, werde deutlich, wie essenziell sie für Vielfalt, Lebendigkeit, Wärme und Inspiration im täglichen Leben sei. „Ohne Kunst wäre unser Leben ärmer, inhaltsloser, unsere Erfahrungen wären reduzierter, unsere Sinnlichkeit und Sensibilität wären eingeschränkt“, so die Laudatorin. Diese Bilder laden zum Verweilen ein und ermöglichen ein Eintauchen in den Rhythmus und die Schönheit der Natur. Charakteristisch für Gierlachs Arbeiten ist ihr beinahe verschwenderischer Farbauftrag. Sie arbeitet auf Grundlage von Fotografien, die ihr als Skizzen dienen. Schon zu Beginn hat sie ein klares Bild vor Augen, doch die Fertigstellung eines Werks dauert zwischen drei Wochen und zwei Monaten – oft malt sie täglich bis zu zehn Stunden. „Die Materialität der Farbe ist das Herzstück ihrer Arbeit“, so Ferstl. Die Nass-in-Nass-Technik und die überstehenden Farbspuren verleihen den Gemälden reliefartige, beinahe skulpturale Struktur. So bewegt sich Gierlach zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, spielt mit Perspektiven, Licht und Schatten und schafft damit eine spürbare Wärme, die fasziniert. Nach der Laudatio von Miriam Ferstel gab es noch reichlich Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Komplettiert wurde die Vernissage vom Musiker-Duo, Darius und Cyrus Saleki, die den Abend musikalisch umrahmten.
Die Ausstellung kann bis 20. März 2026 zu den üblichen Öffnungszeiten von Montag bis Freitag zwischen acht und 16 Uhr in der ZMS-Geschäftsstelle, Alustraße 7, 92421 Schwandorf besichtigt werden. Interessenten sind zum Besuch der Ausstellung „The joy of nature“ von Katharina Gierlach gerne eingeladen.