Rückbau abgeschlossen

von links: ZMS-Verbandsdirektor, Thomas Knoll und der Technische Leiter des Müllkraftwerkes, Konrad Rieger vor dem jetzt leeren Baufeld, wo zukünftig die "Ofenlinie 20" stehen wird, zeigten sich erfreut, dass die schwierigen Demontagearbeiten termingerecht aber vor allem unfallfrei von statten gingen.

Schwandorf, den 26. Mai 2026
Rückbau abgeschlossen: Die Ofenlinien 2 und 3 des Müllkraftwerks Schwandorf sind endgültig Geschichte
Am Sonntag, 14. Dezember 2025 erfolgte die Abschaltung der Ofenlinie 3 und am 17. Dezember die Abschaltung der Ofenlinie 2 nach 43 Jahren Betrieb im Müllkraftwerk des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf (ZMS) im Rahmen des Großprojektes „Triphönix“, dass den schrittweisen Austausch Ofenlinien 1 bis 3 durch zwei modernere und größere Ofenlinien bis 2031 vorsieht.

Kürzlich verschafften sich ZMS-Verbandsdirektor Thomas Knoll und der Technische Leiter des Müllkraftwerks Schwandorf, Konrad Rieger einen Überblick über den Rückbau der Ofenlinien 2 und 3 im Müllkraftwerk Schwandorf der im Januar 2026 startete und nun, termingerecht am 20. Mai 2026 mit der Einebnung des Baufeldes für die erste neue „Ofenlinie 20“, so der spätere, technische Name des neuen Kessels endete. Wehmut aber auch Freude empfindet ZMS-Verbandsdirektor Thomas Knoll beim Blick auf die leere Fläche wo noch bis Dezember die zwei Ofenlinien ihren Dienst verrichteten: „Wehmut, da mit dem Rückbau der Ofenlinien die seit 1982 in Betrieb waren eine historische Ära endet. Freude darüber, dass mit dem Neubau die Voraussetzungen für einen zukunftsweisenden und effizienteren Betrieb, bei weiter verbesserten Umweltstandards und einer noch höheren Entsorgungssicherheit für das ZMS-Verbandsgebiet geschaffen werden“. Ein großes Lob sprach der Technische Leiter des ZMS, Konrad Rieger, der abbruchausführenden, zuständigen Firma Landwehr aus, die unter schwierigsten Bedingungen, im laufenden Betrieb des Müllkraftwerks den Abbruch termingerecht durchführte. „Besonders erfreulich hervorzuheben ist, dass es während der umfangreichen Demontagearbeiten in dieser Zeit zu keinerlei Arbeitsunfällen kam“ so Rieger. Während des Abbruches der Ofenlinien 2 und 3 wurde die beachtliche Menge von rund 3.500 Tonnen Stahlschrott rückgebaut und der Wiederverwertung zugeführt.

Im nächsten Schritt des Projekts „Triphönix“ ist vorgesehen, vorbereitend für das spätere Fundament, als Bodenverbesserungsmaßnahme ein Zement-Kalk-Gemisch in das Baufeld einzufräsen und zu verdichten. Anfang Juni 2026 beginnen Probebohrungen, um sicherzustellen, dass sich unter dem Baufeld keine Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg befinden. Um die Statik der neuen „Ofenlinie 20“ zu gewährleisten müssen rund 300 Stützpfähle mit einem Durchmesser von 30 Zentimeter, bis zu 15 Meter tief in die Erde gebohrt werden. Nach dem Setzen des Fundamens stehen den Hoch- und Stahlbauarbeiten nichts mehr im Weg.

ZMS sagt Danke an die umliegende Bevölkerung. Abrisslärm ist eine Belastung für den Alltag. Umso mehr möchte sich ZMS bei der Nachbarschaft für das entgegengebrachte Verständnis in den vergangenen Wochen wegen eventuell aufgetretenen Geräuschentwicklungen während der Abrissarbeiten bedanken.

Alle weiteren Infos zum ZMS Projekt „Triphönix“ finden Sie unter: www. triphoenix.z-m-s.de.