Feuerwehren gemeinsam vor Ort
Schwandorf, den 22. September 2026
Feuerwehren gemeinsam vor Ort: Begehung auf dem Gelände des Müllkraftwerkes
Im Mittelpunkt der gemeinsamen Begehung der Werkfeuerwehr Nabwerk mit den Feuerwehren aus Schwandorf, Klardorf, Ettmannsdorf, Büchelkühn und Dachelhofen standen die Veränderungen, die sich durch das Großprojekt Triphönix auf dem Gelände des Müllkraftwerkes Schwandorf ergeben sowie die damit verbundenen Auswirkungen auf Einsatzplanung und Zufahrt. Bei einem Einsatz kommt es entscheidend darauf an, dass die eingesetzten Rettungskräfte die Gegebenheiten vor Ort kennen. Deshalb wurden insbesondere die aktuellen und künftig relevanten Zufahrtsmöglichkeiten zum Gelände sowie baustellenbedingte Veränderungen der Verkehrs- und Wegeführung gemeinsam besichtigt und diskutiert. Auch auf Einschränkungen und spezielle Gefährdungen aufgrund der laufenden Baumaßnahmen wurde von den Führungskräften der Werkfeuerwehr Manuel Huf und Markus Pirzer hingewiesen.
Die Begehung bot den Einsatzkräften zudem die Möglichkeit, sich direkt vor Ort über die aktuellen Entwicklungen zu informieren und offene Fragen gemeinsam mit den beim Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) Zuständigen zu besprechen. Gerade bei einem größeren Betriebsgelände mit laufenden Baumaßnahmen ist es wichtig, dass alle beteiligten Feuerwehren im Einsatzfall auf möglichst demselben Informationsstand sind.
„Eine funktionierende Zusammenarbeit entsteht nicht erst im Einsatzfall. Wir kennen uns, wir üben regelmäßig miteinander und tauschen uns auch über Veränderungen an den Einsatzobjekten aus“, so die Verantwortlichen der beteiligten Feuerwehren. Die regelmäßigen gemeinsamen Übungen und Besichtigungen sind ein wichtiger Bestandteil der Einsatzvorbereitung und des Übungsgeschehens und tragen dazu bei, die Zusammenarbeit zwischen Werkfeuerwehr und den örtlichen Freiwilligen Feuerwehren weiter zu stärken. Die gemeinsame Begehung zeigte einmal mehr, wie wichtig eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Feuerwehren untereinander ist. Durch regelmäßigen Austausch, gemeinsame Übungen und die kontinuierliche Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen schaffen die Einsatzkräfte die Basis für ein koordiniertes Vorgehen, wenn es darauf ankommt.