ZMS-Technikgebäude wächst nach oben

Oberbürgermeister Andreas Feller (rechts) übergibt die Baugenehmigung zur Aufstockung des ZMS-Technikgebäudes an Verbandsvorsitzenden Thomas Ebeling (links). (Foto: Franziska Dirmeier)

Schwandorf, den 13. Februar 2020

Das vor rund zehn Jahren fertiggestellte, eingeweihte und bezogene Technikgebäude des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf (ZMS), in dem die Werkstätten, das Magazin und technische Büros untergebracht sind, platzt zwischenzeitlich aus allen Nähten. Da seit der Gründung des Zweckverbandes Thermische Klärschlammverwertung Schwandorf (ZTKS) die ZMS-Geschäftsstelle auch die Verwaltung dieses neuen Zusammenschlusses übernommen hat und die ZMS-Tochter Ostbayerische Verwertungs- und Energieerzeugungsgesellschaft (OVEG) die Sortieranlage in Bodenwöhr in Betrieb genommen hat, sind insbesondere im Bereich der Logistik, der Disposition und technischen Verwaltung eine Reihe neuer Aufgaben hinzugekommen. Auch zusätzliche interne Verpflichtungen wie Umwelt-, Energie- und Bahnaudits sowie verstärkte Dokumentationspflichten haben die Aufgaben in den letzten zehn Jahren deutlich anwachsen lassen. Zu deren Bewältigung mussten im Bereich Verwaltung und Technik neue Beschäftigte eingestellt werden.
Um die Raumnot zu lindern und gleichzeitig eine effiziente, zukunftsfähige und zudem platzsparende Lösung zu schaffen, soll nun auf den aufgesattelten Verwaltungstrakt an der Westseite des Technikgebäudes ein weiteres Stockwerk aufgesetzt werden kann. Mit der geplanten Aufstockung des Technikgebäudes könnten die bisher auf Verwaltungs- und Technikgebäude aufgeteilten technischen Abteilungen zusammengeführt und damit effizientere Kommunikationswege geschaffen werden.

Einen Grundsatzbeschluss, das Technikgebäude aufzustocken, hatte die ZMS-Verbandsversammlung bereits am 24. Juli 2019 gefasst. Dadurch sollen zehn neue Einzel-, ein Doppel- und zwei Drei-Personen-Büros sowie Besprechungs- und Sozialräume entstehen. Die Ausführung des Neubaus wird in Holzständerbauweise erfolgen. Die Kosten werden auf voraussichtlich ca. 2,9 Millionen Euro brutto geschätzt.

Der formale Startschuss für die Baumaßnahme ist kürzlich mit der Übergabe der Baugenehmigung durch Oberbürgermeister Andreas Feller an den ZMS-Verbandsvorsitzenden Thomas Ebeling erfolgt. Die Aufträge sollen nach dem Ausschreibungsverfahren schnellstmöglich vergeben werden, so dass noch in diesem Jahr mit der Baumaßnahme begonnen werden kann und bereits Mitte 2021 der Bezug der neuen Büros möglich sein wird.

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