Vom Auszubildenden zum Bachelor

Der neue Präsident der OTH Amberg, Professor Dr. Clemens Bulitta (links) und ZMS-Verbandsdirektor Thomas Knoll (rechts) waren von der Präsentation der Bachelorarbeiten von Johannes Boxler (Vierter von links) und Martin Glogger (Vierter von rechts) zum Thema "Optimierung der LuKo-Reinigungsanlage" sehr angetan.

Schwandorf, den 30. September 2021

Vom Auszubildenden zum Bachelor

Johannes Boxler und Martin Glogger präsentieren Arbeiten zur Optimierung der Luko-Reinigung/Langjährige intensive
Zusammenarbeit als „ILO“ mit der OTH Amberg-Weiden

Schwandorf. Der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) und die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden pflegen seit vielen Jahren eine intensive Zusammenarbeit. Von Vorlesungen in den Kesseln des Müllkraftwerkes, Begehungen, verschiedensten Praktikumseinsätzen bis hin zu Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten zu technischen Fragestellungen reichen dabei die gemeinsamen Aktivitäten. Seit 2015 ist ZMS anerkannter innovativer Lernort (ILO) der Hochschule. Und besser als im aktuellen Projekt, könnte es wohl gar nicht laufen, so die Feststellung der beiden OTH-Studenten, Johannes Boxler und Martin Glogger, bei der Präsentation ihrer Bachelor-Arbeiten. Sie kommen aus der Region, beide aus dem Raum Schwandorf, haben hier ihre schulische Ausbildung absolviert, in der Nachbarstadt Amberg studiert und kehren nun als frischgebackene „Bachelor“ wieder zurück.
Vor allem Johannes Boxler legt nahezu eine Traumkarriere hin. Nach seinem Fachabitur an der Schwandorfer Fachoberschule entschied er sich zunächst für eine Ausbildung zum Industriemechaniker der Fachrichtung Instandhaltung im Müllkraftwerk Schwandorf. Nach verkürzter Ausbildungszeit und hervorragendem Abschluss zog es ihn anschließend an die OTH zum Studium im Studiengang Maschinenbau. Zu seiner Bachelor-Arbeit kehrte er dann in seine vertraute Umgebung zurück und ließ mit einer sehr guten Arbeit über die „Optimierung der Luft-Kondensator-Reinigungsanlage“ aufhorchen. Kein Wunder, dass er nach dieser hervorragenden Bewertung der Arbeit bei ZMS prompt übernommen wurde. Johannes Boxler ist nun als frischgebackener Bachelor im Bereich der Klärschlamm-trocknungsanlage für verschiedenste technische Projekte zuständig. Weil die Arbeit an diesem Thema so umfangreich war, setzte Martin Glogger aus Steinberg die Bearbeitung des Themas in seiner Bachelorarbeit fort. Auch seine Arbeit wurde von den Professoren sehr gelobt. Hervorgehoben wurde, dass nicht nur theoretische Grundlagen ermittelt wurden, sondern dass sich auch ein großer praktischer Nutzen für ZMS daraus ergeben hat.
Beide präsentierten nun kürzlich den interessierten technischen Mitarbeitern des ZMS, den beiden Prüfern, Professor Dr. Andreas Weiß und Professor Dr. Mario Mocker, die Ergebnisse ihrer Arbeit, die nicht nur theoretischer Natur war, sondern auch für den Betrieb interessante Einblicke und Vorteile bringt. Verbandsdirektor Thomas Knoll freute sich bei der Vorstellung der Arbeiten nicht nur über die Leistungen der jungen Nachwuchskräfte, sondern auch über die Anwesenheit des neu gewählten Präsidenten der OTH Professor Dr. Clemens Bulitta, der mit ZMS in seiner neuen Funktion den ersten innovativen Lernort besichtigte. Der neue Präsident zeigte sich sehr interessiert am „ILO“ Müllkraftwerk Schwandorf, an den vorgestellten Arbeiten und lobte diese Kooperation mit großem Nutzen für alle Beteiligten.
Als neuer Ansprechpartner für die technische Kooperation zwischen ZMS und OTH wurde bei diesem Anlass auch Johann Vetter vorgestellt, der die Funktion des Abteilungsleiters der Instandhaltung Maschinentechnik von Josef Drexler, der bisher Ansprechpartner war und die beiden Bachelorarbeiten betreut hatte, übernehmen wird und in dieser Funktion dann auch die Studenten betreut. Auch Johann Vetter ist übrigens ein Absolvent der OTH Amberg.

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