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Tag der offenen Tür 2019

Impressionen

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Interessanter Blick hinter die
Kulissen eines Müllkraftwerkes

ZMS bot informativen „Tag der offenen Tür“ anlässlich
seines 40-jährigen Bestehens/Buntes Angebot für alle

Schwandorf. Was passiert eigentlich mit unserem Restmüll? Und: wie entsteht aus Abfall Energie? Diesen Fragen konnte man beim „Tag der offenen Tür“ des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf (ZMS) hautnah auf den Grund gehen. Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Verbandsgebiet, das von Landshut im Süden bis hinauf nach Hof reicht, nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild von der aktuellen Abfallwirtschaft zu machen. Neben allen wichtigen Teilen des Müllkraftwerkes waren auch das Verwaltungs- und Technikgebäude und erstmals auch die Klärschlammtrocknungsanlage zu besichtigen.
Anlass für den „Tag der offenen Tür“ bei ZMS und seinen Verbandsmitgliedern ist das 40-jährige Bestehen der Solidargemeinschaft Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) und die damit verbundenen vier Jahrzehnte erfolgreicher gemeinsamer Abfallwirtschaft. Verbandsvorsitzender und Schwandorfs Landrat Thomas Ebeling begrüßte die anwesenden Gäste – unter ihnen zahlreiche Verbandsrätinnen und Verbandsräte, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und Firmenvertreter - und verwies auf die Bedeutung der Solidargemeinschaft ZMS und des Müllkraftwerkes. Seit vier Jahrzenten sichert ZMS die Entsorgungssicherheit für derzeit rund 1,89 Millionen Bürgerinnen und Bürgern zu sehr günstigen Gebühren bei sehr guten Umweltstandards und hervorragender Energienutzung. Dies zeige, wie leistungsfähig die kommunale Abfallwirtschaft ist.
Zusammen mit seinen Verbandsmitgliedern hatte ZMS einiges an Informationen und Unterhaltung für Jung und Alt auf die Beine gestellt: Vom Torwandschiessen, Recycling-Wurfspielen über ein Puppentheater, einer Rollkistenbahn, einer Müllfahrzeugschau, einem Sortierspiel, die fliegende Flasche („let´s go Mehrweg“), einem Recyclingwurfspiel bis zu Vorführungen der Werkfeuerwehr, Informationen über die Berufsausbildung bei ZMS und über die Fernwärmenutzung ist den ganzen Tag über keine Langeweile aufgekommen. Für wissenschaftlich IMNteressierte gab es einen Vortrag von Professor Mario Mocker von der OTH Amberg-Weiden zum Thema „Energie aus Müll“. Für die Kleinsten gab es eine Hüpfburg und das Clowntheater „Spectaculum“. Der Elternbeirat der Mittelschule Dachelhofen hat im Magazin des ZMS eine Cafeteria der besonderen Art mit musikalischer Umrahmung durch das Duo „Günter und Johannes“ betrieben und im Festzelt gab es neben familienfreundlichen Preisen für Speisen und Getränke mit dem Musikverein Dachelhofen Musik vom Feinsten.
Bei einem Rundgang durch das gesamte Kraftwerk gab es die Möglichkeit, sich mit moderner Abfallwirtschaftstechnik vertraut zu machen. Der Blick aus 45 Metern Höhe über Schwandorf und die Umgebung war dabei für viele Besucher sicher ein Höhepunkt – im wahrsten Sinne des Wortes. Sicherlich auch für Viele interessant: die Ausbildungswerkstatt für Elektroniker und Industriemechaniker , in der die Auszubildenden des ZMS über ihren Beruf informierten. Und schon die Anreise mit der Bahn war etwas Besonderes, war doch eigens für den „Tag der offenen Tür“ zwischen dem Schwandorfer Bahnhof und dem „Bahnhof Müllkraftwerk“ ein kostenloser Pendelzug sowie im Stadtgebiet ein kostenloser Pendelbus im Einsatz. So war man dem Müll ganz dicht auf den Fersen. Und weil erstmals auch die Klärschlammtrocknungsanlage ihre Pforten öffnete, gab es neben den Informationen zum Thema Abfall auch viel Wissenswertes über die Klärschlammentsorgung.