ZMS stockt Technikgebäude auf

ZMS-Verbandsvorsitzender Landrat Thomas Ebeling und Verbandsdirektor Thomas Knoll lauschen dem Richt-spruch von Herbert Kohl.

Schwandorf, den 1. September 2021

Der Hebekranz ist aufgesetzt, der Richtspruch gesprochen, das Richtfest gefeiert, der Rohbau für die Aufstockung des Technikgebäudes auf dem Betriebsgelände des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf (ZMS) abgeschlossen. Im Juni nächsten Jahres soll die neue obere Etage bezugsfertig sein.

Schwandorf
. Mit wachsenden Aufgaben beim Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) wächst auch dessen vor rund zehn Jahren fertiggestellte Technikgebäude. Ausschlaggebend für die Aufstockung des Technikgebäudes sind neue Betätigungsfelder, die zum einen mit dem Betrieb der Klärschlammtrocknungsanlage des Zweckverbandes Thermische Klärschlammverwertung Schwandorf (ZTKS) und zum anderen mit dem Betrieb der Sortieranlage der ZMS-Tochter, Ostbayerische Verwertungs- und Energieerzeugungsgesellschaft (OVEG) zusammenhängen. Um diese Aufgaben zu bewältigen, mussten im Bereich der Verwaltung und Technik zusätzliche Beschäftigte eingestellt werden.
Einen Grundsatzbeschluss, das Technikgebäude aufzustocken, hatte die ZMS-Verbandsversammlung bereits am 24. Juli 2019 gefasst. Durch diese Baumaßnahme werden zehn neue Einzel-, ein Doppel- und zwei Drei-Personen-Büros sowie Besprechungs- und Sozialräume entstehen.
Kürzlich konnte im Rahmen einer kleinen Feierstunde die traditionelle Hebefeier für das neue „Stockwerk“ des ZMS-Technikgebäudes begangen werden. ZMS-Verbandsdirektor Thomas Knoll begrüßte die Gäste auf dem Baustellengelände. Verbandsvorsitzender, Landrat Thomas Ebeling, nutzte in seiner anschließenden Rede die Gelegenheit, sich bei den Bauschaffenden, den Handwerkern und allen am Projekt Beteiligten für die professionelle Arbeit zu bedanken. Besonders freute er sich, dass man für die Ausführung der Bauarbeiten im Ausschreibungswege überwiegend regionale Firmen gewinnen konnte. „Wir haben mit den beauftragten Firmen, mit unseren Partnern, in einer Zeit geprägt vom Boom in der Bauwirtschaft und von Lieferschwierigkeiten weitestgehend Glück gehabt. Bauen in diesen Zeiten – noch dazu unter Corona-Bedingungen - ist nicht ganz einfach und auch nicht wirklich günstig. Ich glaube wir haben mit dem Umbau des Technikgebäudes einen großen Schritt zur weiteren Entwicklung und Zukunftssicherung für den Zweckverband Müllverwertung Schwandorf gemacht“, so Verbandsvorsitzender Thomas Ebeling. Er übergab das Wort an Herbert Kohl, Geschäftsführer der Firma Kohl Holzbau aus Edelsfeld, der nach dem Aufsetzen der Richtkrone nach altem Brauch den Richtspruch vornahm, um mit den anwesenden Gästen anzustoßen.
Aufgrund der Statik und Beschaffenheit im Erdgeschoss des Technikgebäudes musste bei der Aufstockung auf eine Holzbauweise zurückgegriffen werden. 27 Firmen sind am Bau beteiligt. Die Objektplanung und Bauüberwachung führte die Firma HGS-Architekten Schwandorf (Hottner-Gruber-Schmid), die statischen Berechnungen die Firma Wellnhofer, Schwandorf, und die Fachplanung für Elektro- und Klimatechnik die Firma ibmp Regensburg durch. Insgesamt belaufen sich die Baukosten auf rund 3,9 Millionen Euro.
Mit der Aufstockung des Technikgebäudes werden in Zukunft die bisher auf Verwaltungs- und Technikgebäude aufgeteilten technischen Abteilungen zusammengeführt. Dadurch werden effizientere Kommunikationswege und Raum, für die zur Bewältigung der neuen Aufgaben benötigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen. Falls keine baustoffbedingten Verzögerungen eintreten, wird das neue Obergeschoss des ZMS-Technikgebäudes im Juni 2022 bezugsfertig sein.

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