DEPONIE MATHIASGRUBE


Der ZMS ist seit 1982 Betreiber der Deponie Mathiasgrube. Die Ablagerungsfläche der Deponie umfasst rund 16 ha. Von 1972 bis 1982 wurde die Grube als Hausmülldeponie vom Landkreis Schwandorf, dem Landkreis Amberg sowie der Stadt Amberg genutzt. Seit Inbetriebnahme des Müllkraftwerk Schwandorf im Jahre 1982 werden primär die dort anfallenden Reststoffe abgelagert.

Im Umfeld der Deponie Mathiasgrube wurden 30 Grundwasserbeobachtungs-
pegel installiert um die Dichtigkeit der Deponie nachzuweisen. Laut einem umfassendem hydrogeologischem Gutachten und den Ergebnissen der bodenmechanischen Laborversuche kann für die tonigen Schichten (Mächtigkeit mindestens 20 Meter) ein Durchlässigkeitsbeiwert von kleiner als 1 * 10-9 m/s angenommen werden, was der Qualität einer Basisabdichtung einer gedichteten Deponie nach heutigen Maßstäben entspricht.

Gemäß Bescheid der Regierung der Oberpfalz vom 03.08.1993 wurde die seit 1984 bestehende Sickerwasserbehandlungsanlage umgebaut und modernisiert. Zur Optimierung der bestehenden Sickerwasserbehandlung wurden verschiedene Versuche mit maßstäblichen Verfahrensmodellen durchgeführt um die geeignetste Verfahrenskombination zu ermitteln. Aufgrund der Versuchsergebnisse wurde die Verfahrenskombination Behälterbiologie - Membranfiltration - Adsorption gewählt.


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