Energienutzung

Fernwärme



Prozessdampf



Strom





Der beim Verbrennungsprozess erzeugte Dampf ist die Basis für die weitere energetische Nutzung nach dem Konzept der Kraft-Wärme-Kopplung: entweder über Turbinen zur Stromerzeugung und Abgabe ans öffentliche Netz. Oder - seit Herbst 1996 - zur Einspeisung ins Schwandorfer Fernwärmenetz.

Insgesamt dreissig Kilometer Leitung transportieren das Heißwasser zum Abnehmer und leiten das abgekühlte Nass wieder zurück ins Müllkraftwerk. Hauptkunden sind städtische Einrichtungen - wie zum Beispiel das Erlebnisbad Schwandorf - oder gewerbliche Abnehmer. Auch Privatkunden können die umweltfreundliche Wärmequelle nutzen, wenn sie in der Nähe der Leitungstrassen wohnen. Die Kosten sind hier geringer als etwa für den Austausch eines Heizungsbrenners - und außerdem gibt es keinerlei Emissionen mehr.

Insgesamt erspart eine Auskopplung von Fernwärme in dieser Größenordnung Primärenergie im Gegenwert von rund 4,1 Mio Litern Heizöl oder 3,9 Mio Kubikmetern Erdgas. Damit diese umweltfreundliche Wärmequelle entsprechend ausgebaut werden konnte, wendete der Zweckverband hohe Mittel auf.

Unterm Strich kann sich die Energiebilanz des Müllkraftwerks sehen lassen:
Rund 80% der eingebrachten Energie werden in Form von Prozessdampf, Strom und Fernwärme genutzt. Würde man den gesamten erzeugten Dampf zur Stromgewinnung nutzen, könnte damit eine Stadt von der Größe Ambergs versorgt werden.


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