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 SCHWANDORFER MODELL
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Die Lösung
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Vorteile für Bürger und Gewerbebetriebe

VORTEILE FÜR BÜRGER UND GEWERBEBETRIEBE
 

Die Errichtung und der Betrieb des MHK Schwandorf bringt vielfältige Vorteile für Bürger und Gewerbebetriebe:

- Sicherung der regionalen Energieversorgung

Das mit Müll betriebene Kraftwerk Schwandorf ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der regionalen Energieversorgung und ermöglicht eine zunehmende Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern.

Es ermöglicht ortsansässigen und regionalen Industriebetrieben mit energieintensiver Produktion den Zugang zu kostengünstiger Energie.

Folgende Mengen an Prozeßdampf und Fernwärme wurden bislang abgegeben:

1983 - Mitte 1994: 5.568.664 t Prozeßdampf an VAW
Mitte 1994 – 2006: 3.872.342 t Prozeßdampf an Nabaltec
1996 – 2006: 299.605 MWh Fernwärme ins Fernwärmenetz Schwandorf




 

Sicherung des Industriestandortes Schwandorf und der Arbeitsplätze der dort ansässigen Gewerbebetriebe
Mit Bereitstellung der Energie durch die Kraft-Wärme-Kopplung des MKW Schwandorf konnte die Verwendung von Primärenergie durch die Vereinigten Aluminiumwerke AG (VAW) in einer jährlichen Größenordnung von 200.000 Tonnen Braunkohle gänzlich ersetzt werden.

Durch die signifikant niedrigeren Energiekosten konnte der Produktionsstandort Nabwerk erhalten werden und 430 Arbeitsplätze nachhaltig gesichert werden.

Durch den Betrieb des Kraftwerks und des Ferntransportsystems sind alleine beim Zweckverband 220 zusätzliche Arbeitsplätze in der Region entstanden. Bei der Ausbildung von Berufsanfängern stellt sich der ZMS in besonderer Weise seiner Verantwortung und bietet derzeit 20 jungen Menschen einen begehrten Ausbildungsplatz, z.B. als Elektroniker für Betriebstechnik oder als Industriemechaniker.


 

Kostengünstige Müllentsorgung für rund 1.856.000 Einwohner

Die mittleren Abfallgebühren der 17 Verbandsmitglieder lagen im Jahr 2006 mit 130 EUR für einen 4-Personen-Haushalt ca. ein Viertel unter dem bayerischen Durchschnitt von 171 EUR. Unter den 20 öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern Bayerns mit den niedrigsten Abfallgebühren sind allein 11 Kommunen aus dem Verbandsgebiet des ZMS vertreten:


 



 

Steuereinnahmen durch den Betrieb des Kraftwerks und dessen Mitarbeiter

Der Betrieb des MHK Schwandorf trägt maßgeblich zu den kommunalen Steuereinnahmen bei. Sowohl direkte Steuern des Betriebes und seiner in der Region ansässigen Mitarbeiter als auch die durch Sachausgaben verursachten indirekten Produktions- und Einkommenseffekte führen zu Steuereinnahmen der Kommune und entlasten die angespannten Haushalte.

So konnte zum Beispiel im Jahr 1994 ein Steueraufkommen von umgerechnet 425.000 EUR durch direkte und induzierte Effekte ermittelt werden.

Darüber hinaus profitieren insbesondere die Bereiche Bau, Handel/Verkehr und Dienstleistung durch direkte und indirekte Produktionseffekte des Müllkraftwerks. Insgesamt lassen sich jährlich über 50 Mio. EUR an Sach- und Konsumausgaben sowie über 100 weitere regionale und überregionale Arbeitsplätze auf das MKW Schwandorf zurückführen.


 



 

Bereitstellung eines Fernwärmenetzes für öffentliche Einrichtungen, Gewerbebetriebe und Privathaushalte

Seit 1996 können öffentliche Einrichtungen, gewerbliche Abnehmer und Privathaushalte über ein 18 km langes Fernwärmenetz mit Fernwärme aus dem MKW Schwandorf versorgt werden.

Dies schont natürliche Ressourcen und trägt maßgeblich zum Umweltschutz in der Region bei.



 

Freibad Schwandorf Beheizt mit Fernwärme




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