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NACHWUCHS BEI TURMFALKENPÄRCHEN |
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Nachwuchs bei Turmfalkenpärchen in luftiger Höhe des Müllkraftwerkes
Nistkästen werden angenommen/Freude über Erfolg des Oberpfälzer Waldvereins
Schwandorf. Als man Anfang April dieses Jahres zwei Holzbetonkästen als Nisthilfen für ein „heimatloses“ Turmfalkenpärchen in etwa 48 Meter Höhe am Müllkraftwerk anbrachte, waren ZMS-Verbandsdirektor Thomas Knoll wie auch Vogelschutzwart Siegfried Meißner und der Vorsitzende des Zweigvereins Schwandorf des Oberpfälzer Waldvereins (OWV) Erwin Mayer noch ein wenig skeptisch, ob der neue Nistplatz auch angenommen werden würde. Umso größer war die Freude als sich jetzt – gerade mal drei Monate später - beim Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) Turmfalkennachwuchs einstellte. Vier junge Turmfalken haben einen idealen Standort hoch über dem Müllkraftwerk, denn - so Mayer - „sie haben nicht nur einen guten Ausblick, sondern die Äcker und Wiesen im Umfeld des MKW bieten auch ein reichhaltiges Nahrungsangebot“, gehören doch Feldmäuse zum bevorzugten Beutetier des Turmfalken.
Der Turmfalke, 2007 Vogel des Jahres, sei ein Zivilisationsgänger, flüchte also nicht, sondern fühle sich auch im Bereich fortschreitender Zivilisation wohl, so Erwin Mayer beim Besuch des Turmfalkennachwuchses beim Müllkraftwerk. Er zeigte sich zusammen mit OWV-Mitglied Johann Winter erfreut über die Aktivitäten des ZMS in Sachen Vogelschutz. Dass das Turmfalkenpärchen den Nistkasten nicht nur in kurzer Zeit in Besitz genommen hat, sondern der neue Brutplatz auch umgehend Nachwuchs hervorbrachte, freute alle am „Projekt Turmfalke“ Beteiligten bei OWV und ZMS.
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Von links: ZMS-Pressesprecher Franz Grabinger, Verbandsdirektor Thomas Knoll, der Schwandorfer OWV-Zweigvereinsvorsitzende Erwin Mayer und OWV-Mitglied Johann Winter mit einem ersten „Portrait“ der frisch geschlüpften Turmfalken vor dem Müllkraftwerk Schwandorf.
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