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MÜLLUMLADESTATION AMBERG WIRD UMGEBAUT |
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Neubau des Wiegehauses und Modernisierung der Anlage führen zu weiterer Verbesserung im Kundenservice
Amberg. Anlieferer an der Müllumladestation Amberg (Witzlhof) können sich nach Abschluss umfangreicher Umbaumaßnahmen auf einen noch schnelleren Abfertigungsservice freuen: Der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) nimmt rund 1,3 Millionen Euro in die Hand, um die Müllumladestation in der Kokereistraße den aktuellen Anforderungen anzupassen und dadurch auch die Kundenfreundlichkeit weiter zu verbessern. Derzeit laufen an der Amberger Umladestation des ZMS umfangreiche Umbauarbeiten. Voraussichtlich im Oktober dieses Jahres soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein.
Stadt Amberg und Landkreis Amberg-Sulzbach sind seit Gründung des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf vor mehr als dreißig Jahren dessen Verbandsmitglieder. ZMS entsorgt seit 1982 über sein Müllkraftwerk in Schwandorf den brennbaren Restmüll von über 1,8 Millionen Einwohnern im gesamten ostbayerischen Raum, von Landshut im Süden bis hinauf nach Hof. Insgesamt gehören 19 Landkreise und kreisfreie Städte diesem kommunalen Zusammenschluss im Bereich der Abfallwirtschaft an. Modernste Rauchgasreinigungsanlagen im Müllkraftwerk Schwandorf sorgen für eine umweltgerechte Abfallentsorgung. Über ZMS wird der brennbare Restmüll aus der gesamten Region Amberg im Müllkraftwerk entsorgt und thermisch in Form von Prozessdampf, Fernwärme und Strom verwertet. Die Müllumladestation (MUS) in Witzlhof ist dabei wichtiges Bindeglied, um den mit Sammelfahrzeugen oder Pkws angelieferten Haus-, Sperr- und Gewerbemüll auf der Schiene zum Müllkraftwerk Schwandorf transportieren zu können. An der MUS Amberg wird – wie an weiteren acht Umladestationen im ZMS-Verbandsgebiet - der Restmüll mittels Hydraulikpressen in Spezialcontainer verpresst und für den Bahntransport bereit gestellt.
Nach fast 28-jährigem Betrieb bedarf es nunmehr einer umfangreichen Sanierung und eines Umbaus dieser abfallwirtschaftlichen Einrichtung. Im Wesentlichen sind dabei folgende Einzelmaßnahmen durchzuführen: die Umverlegung des Kassenraums im Zuge des Neubaus des Wieghauses im Bereich der vorgelagerten Fahrzeugwaage, die Neugestaltung des Pressenbereiches, Arbeiten an den Krananlagen, die Modernisierung von Pressenstand und Sozialbereich sowie der Einbau einer Oberflächenwasserrückhaltung. Darüber hinaus sollen Gleisbauarbeiten eine Unterfahrung der Kranbahn für einen gegebenenfalls notwendigen Straßentransport der ZMS-Transportcontainer ermöglichen. Allein rund 300.000 Euro sind für die Behebung von Altlastenproblematiken auf dem Erbbaugrundstück der Müllumladestation veranschlagt. Wichtige Intension der Umbaumaßnahmen ist es, die Betriebsabwicklung weiter zu verbessern und dadurch gleichzeitig den Kundenkontakt zu optimieren, so Verbandsdirektor Thomas Knoll beim Ortstermin auf der Müllumladestation.
Die dazu erforderlichen Baumaßnahmen haben nach öffentlicher Ausschreibung und Vergabe bereits Anfang April begonnen und werden nach ZMS-Planungen voraussichtlich im Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein. Der Betriebsleiter der Müllumladestation Amberg, Bernhard Pfleger, erläuterte anhand von Plänen die anstehenden Bautätigkeiten. Erfreut zeigt er sich darüber, dass trotz der umfangreichen Umbaumaßnahmen kaum Auswirkungen auf die Betriebsabwicklung während des Bauzeitraums zu befürchten seien. Außer kurzeitigen Verzögerungen, die die Bauarbeiten ggf. mit sich bringen können, wird bis auf den Zeitraum vom 17. bis 27. September, in dem Teerarbeiten und der Beschichtung von Containergrube und Einfahrtshalle eine einwöchige Schließung notwendig machen werden, die Müllumladestation Amberg für die Anlieferer durchgehend geöffnet sein. Für geringfügige baubedingte Verzögerungen bei der Müllannahme baten die ZMS- wie auch die zuständigen Vertreter von Stadt Amberg, Susanne Uschold, und des Landkreises Amberg-Sulzbach, Josef Kotz, schon jetzt um Verständnis.
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Freuen sich auf das Bauvorhaben (von links) Josef Kotz, vom Landkreis Amberg-Sulzbach, Bernhard Pfleger, Betriebsleiter des ZMS, Elisabeth Keck und Susanne Uschold von der Stadt Amberg sowie Thomas Knoll, Geschäftsleiter des ZMS.
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