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UMBAU DER MÜLLUMLADESTATION NEUMARKT
 

Müllumladestation wurde umgebaut

Umbau des Wiegehauses und Modernisierung der Anlage
führen zu weiterer Verbesserung im Kundenservice

Neumarkt
. Anlieferer an der Müllumladestation Neumarkt können sich nach Abschluss umfangreicher Umbaumaßnahmen auf einen noch schnelleren Abfertigungsservice freuen:
Der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) nahm rund 750.000 Euro in die Hand, um die Müllumladestation in der Neumarkter Hans-Dehn-Straße den aktuellen Anforderungen anzupassen und dadurch auch die Kundenfreundlichkeit weiter zu verbessern. Neben den baulichen Maßnahmen wurde auch die Pressentechnik für rund 160.000 Euro erneuert. Diese Sanierungsmaßnahmen sind seit dem 18. Juni abgeschlossen, so dass ein störungsfreier Betrieb gewährleistet werden kann.

Der Landkreis Neumarkt ist seit Gründung des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf vor mehr als dreißig Jahren dessen Verbandsmitglied. ZMS entsorgt seit 1982 über sein Müllkraftwerk in Schwandorf den brennbaren Restmüll von über 1,8 Millionen Einwohnern im gesamten ostbayerischen Raum, von Landshut im Süden bis hinauf nach Hof. Insgesamt gehören 19 Landkreise und kreisfreie Städte diesem kommunalen Zusammenschluss im Bereich der Abfallwirtschaft an. Modernste Rauchgasreinigungsanlagen im Müllkraftwerk Schwandorf sorgen für eine umweltgerechte Abfallentsorgung.
Über ZMS wird der brennbare Restmüll aus der gesamten Region Neumarkt im Müllkraftwerk entsorgt und thermisch in Form von Prozessdampf, Fernwärme und Strom verwertet. Die Müllumladestation (MUS) in Neumarkt ist dabei wichtiges Bindeglied, um den mit Sammelfahrzeugen oder Pkws angelieferten Haus-, Sperr- und Gewerbemüll auf der Schiene zum Müllkraftwerk Schwandorf transportieren zu können. An der MUS Neumarkt wird – wie an weiteren acht Umladestationen im ZMS-Verbandsgebiet - der Restmüll mittels Hydraulikpressen in Spezialcontainer verpresst und für den Bahntransport bereit gestellt.

Nach fast 28-jährigem Betrieb bedurfte es einer umfangreichen Sanierung und eines Umbaus dieser abfallwirtschaftlichen Einrichtung. Im Wesentlichen sind dabei folgende Einzelmaßnahmen durchgeführt worden: die Neugestaltung des Pressenbereiches, Arbeiten an den Krananlagen, die Modernisierung von Pressenstand und Sozialbereich sowie der Einbau einer Oberflächenwasserversickerung. Darüber hinaus wurde die Gebäudeheizung auf umweltfreundliche Erdwärme umgestellt und mit Solarzellen wird die Brauchwasseraufbereitung wirtschaftlich und umweltbewusst durchgeführt. Wichtige Intension der Umbaumaßnahmen ist es, die Betriebsabwicklung weiter zu verbessern und dadurch gleichzeitig den Kundenkontakt zu optimieren, so Verbandsdirektor Thomas Knoll beim gemeinsamen Ortstermin mit Landrat Albert Löhner auf der Müllumladestation.

Die dazu erforderlichen Baumaßnahmen wurden im Wesentlichen bereits im Jahr 2009 abgeschlossen. Der Betriebsleiter der Müllumladestation Neumarkt, Bernhard Pfleger, erläuterte die durchgeführten Bauarbeiten. Erfreut zeigt er sich darüber, dass trotz der umfangreichen Umbaumaßnahmen kaum Auswirkungen auf die Betriebsabwicklung während des Bauzeitraums festzustellen waren, lediglich der Umbau der Pressentechnik hat dazu geführt, dass die Müllumladestation im Zeitraum Mai und Juni dieses Jahres für vier Wochen geschlossen werden musste. Die Entsorgungssicherheit war aber auch über diesen Zeitraum jederzeit gewährleistet.


 



 

Landrat Albert Löhner und der Leiter des Sachgebiets Abfallwirtschaft am Landratsamt Neumarkt, Roland Hadwiger, ließen sich von ZMS-Verbandsdirektor Thomas Knoll und Betriebsleiter Bernhard Pfleger über die durchgeführten Bauarbeiten an der Müllumladestation informieren.


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