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MÜLLKRAFTWERK SCHWANDORF BELIEBTER LERNORT |
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Müllkraftwerk Schwandorf beliebter Lernort 168 Besuchergruppen beschäftigten sich vor Ort mit der Abfallwirtschaft /Viele ausländische Delegationen bei ZMS
Schwandorf. Als außerschulischer Lernort im Bereich der Abfallwirtschaft ist der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) in der Region seit Jahren bekannt und sehr gut nachgefragt. Das Jubiläumsjahr 2009, in dem ZMS auf sein 30-jähriges Bestehen zurückblicken konnte, wird – was die Besucherzahlen betrifft - als neues „Rekordjahr“ in die Annalen des Verbandes eingehen: Sage und schreibe 168 Besuchergruppen haben binnen Jahresfrist das Müllkraftwerk Schwandorf besucht. Insgesamt wurden bei Kraftwerksführungen 5902 Gäste gezählt. Dabei noch nicht berücksichtigt sind die rund 12000 Besucherinnen und Besucher, die den „Tag der offenen Tür“ am 24. Oktober dazu nutzten, hinter die Kulissen des Müllkraftwerkes und der neuen Verwaltungs- und Technikgebäude zu blicken.
Der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) und seine Einrichtungen wie die Müllumladestationen und die Deponie Mathiasgrube sind als interessante außerschulische Lernorte bekannt und beliebt, stehen doch die Themen „Abfall“ und „Energie“ im Lehrplan verschiedener Jahrgangsstufen. Wo sonst könnte „der letzte Weg des Restmülls“ und die damit verbundene Energiegewinnung besser „begreifbar“ gemacht werden als vor Ort in einem Müllkraftwerk. Die schülergerechte Darstellung bei den Informationsveranstaltungen bei ZMS macht den Lernstoff „Abfall“ umso interessanter und spannender.
Neben der großen Nachfrage von Seiten der Schulen wurde der „Lernort Müllkraftwerk“ im Jahr 2009 vermehrt auch als Ziel von Informationsfahrten von Vereinen und Verbänden entdeckt. Auch Organisationen der Erwachsenenbildung, politische Parteien und Behörden zählten 2009 zu den Gruppierungen, die das Müllkraftwerk Schwandorf besichtigten. Immer intensiver wird auch die Kooperation mit den Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen im Verbandsgebiet, mit denen bereits mehrfach gemeinsame Projekte durchgeführt wurden.
Ungebrochen ist darüber hinaus das Interesse von ausländischen Besuchergruppen, die sich vorwiegend über die Umwelttechnik, Energienutzung und das Ferntransportsystem zur Anlieferung des Mülls aus dem Verbandsgebiet nach Schwandorf informieren lassen. Die internationalen Delegationen kamen in diesem Jahr aus China, Griechenland, Österreich und Tschechien. Wohl am exotischsten war eine gemischte internationale Besuchergruppe aus Lateinamerika und dem Nahen Osten. Sie interessierten sich vor allem für die im Müllkraftwerk Schwandorf eingesetzte Umwelttechnik, das Rauchgasreinigungssystem, die Energienutzung und das Schwandorfer Abfallwirtschaftskonzept.
Für interessierte Vereine, Verbände und Schulklassen besteht auch im Jahr 2010 wieder die Möglichkeit, das Müllkraftwerk Schwandorf zu besichtigen. Interessenten können sich an Petra Wimmi (09431/631-121) oder an Stefan Karl (09431/631-232) wenden.
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Wie diese Schülerinnen der Schwandorfer Mädchenrealschule hatten viele andere Besucher großes Interesse und auch sichtlich Spaß beim Rundgang durch das Müllkraftwerk Schwandorf.
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