Was geschieht mit den Rückständen, die beim Rauchgasreinigungs- und auch schon beim Verbrennungsprozess übrigbleiben?
Da wäre zunächst einmal das Kalkgemisch, dass bei der Rauchgasreinigung zurückbleibt. Ein echtes „Recyclingprodukt”: Es wird zum überwiegenden Teil im geschlossenen Kreislauf der Rauchgasreinigungsanlage geführt, bis es schließlich seine chemische Reaktionsfähigkeit verliert und keine Schadstoffe mehr binden kann. Dann aber findet das „verbrauchte” Kalkgemisch immer noch Verwendung als Versatzstoff im Bergbau. Eisenschrott und Schlacke aus der Verbrennung können in der Stahlindustrie bzw. im Straßen- und Wegebau eingesetzt werden.
In Zahlen macht die günstige Wertstoffbilanz erst recht einen guten Eindruck: Von 1000 kg Müll bleiben weniger als 300 kg an Rückständen übrig. Rund 2/3 davon, 250 kg, werden weiterverwertet. Nur der Rest, rund 10% der Ursprungsmenge also, wandert auf die Deponie.