Damit der Müll durchs Feuer gehen und in Strom und Wärme umgewandelt werden kann, ist zunächst einmal ein ausgeklügeltes Transport- und Anlieferungssystem notwendig. Eins, das in allen Situationen reibungslos funktioniert, wie hoch oder niedrig auch immer das saisonale Müllaufkommen ist. Dafür sorgt der Zweckverband: Im 24-Stunden-Takt pendeln zwei Züge zwischen den 8 Umladestationen im Verbandsgebiet und dem Müllkraftwerk Schwandorf. Vor dem Verladen werden die Abfälle aus Privathaushalten und Gewerbe durch spezielle Presstechnik auf etwa ein Viertel ihres Ursprungsvolumens reduziert.
60 Waggons mit insgesamt 200 geschlossenen Containern sind im Einsatz, um Werktag für Werktag fast 1.500 Tonnen Abfall heranzuschaffen. 90 Prozent der 390.000 Jahrestonnen Müll, die derzeit in der Anlage behandelt werden, nehmen so den umweltfreundlichen Schienenweg. Nur die 10 Prozent, die direkt aus dem Landkreis Schwandorf stammen, werden von Müllfahrzeugen via Straße angeliefert.